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Pressemeldung

9. August 2010 Kreisvorstand

BP Bochum DIE LINKE. interessiert's

Mit „Go for Green“ wirbt die Bundeszentrale der BP in Bus und Bahn derzeit in Bochum für eine Ausbildung in ihrem Konzern. Dies klingt in Anbetracht der derzeitigen Ausbildungssituation zynisch, weil verschleiert wird, dass es hier um einen Berufseinstieg bei dem größten Ölverpester aller Zeiten geht. Dort wo grün drauf steht ist nicht immer

PRESSEMITTEILUNG

BP Bochum DIE LINKE. interessiert's

Mit „Go for Green“ wirbt die Bundeszentrale der BP in Bus und Bahn derzeit in Bochum für eine Ausbildung in ihrem Konzern. Dies klingt in Anbetracht der derzeitigen Ausbildungssituation zynisch, weil verschleiert wird, dass es hier um einen Berufseinstieg bei dem größten Ölverpester aller Zeiten geht. Dort wo grün drauf steht ist nicht immer grün drin. Die derzeitige Lethargie der breiten Öffentlichkeit scheint dem Umstand geschuldet, dass die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko für viele zu abstrakt geblieben ist. Diese Problematik wird noch dadurch verstärkt, dass sich diese Katastrophe nicht allein auf BP/Aral reduzieren lässt. Ein Boykott, der sich nur auf BP/Aral richtet verkleinert das Problem. Die Verantwortung betrifft alle Mineralölkonzerne sowie jede und jeden, der sein Auto betankt.

Hierzu erklärt der Sprecher Sebastian Michaelis des Kreisverband DIE LINKE. Bochum:

„DIE LINKE. Bochum als eine Partei der ökologischen Nachhaltigkeit interessiert sich für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Wir begrüßen den aktiven Protest einiger weniger wie z.B. Greenpeace, die bereits in den 90er Jahren bei der „Brent Spar“ Katastrophe, anfangs ebenfalls mit Mobilisierungsschwierigkeiten, eine breite Öffentlichkeit für ökologische Themen sensibilisieren konnte. Die größte Ölpest in der Geschichte kann allerdings nicht nur auf BP/Aral alleine reduziert werden. Ökologische Verantwortung tragen alle Menschen. DIE LINKE. Bochum leistet ihren Beitrag, indem sie sich dieser Verantwortung stellt. Entsprechend werden wir in Zukunft nicht nur das Gebaren der BP/Aral Konzernzentrale in Bochum aufmerksam beobachten, sondern laden alle ein, mit uns gemeinsam für eine ökologisch nachhaltige Zukunft zu streiten.“