Seit dem 1. März 2011 streiken die Hebammen in Nordrhein-Westfalen für gerechte Bezahlung.
Anlässlich des Streiktags in Bochum am 16. März erklärt die LINKE.Bochum ihre Unterstützung für die Forderungen der Hebammen.
Wesentlich zu geringe Entgelte für Hebammenleistungen und die massive Erhöhung der Haftpflichtprämien in diesem Jahr zwingen immer mehr Hebammen ihren Beruf aufzugeben. Das führt zu gravierenden Versorgungslücken. Dazu erklärt Heike Schneppendahl, Mitglied des Vorstandes der LINKEN.Bochum: „Dass die hochqualifizierten Hebammen trotz ständiger Rufbereitschaft und hoher Verantwortung für das menschliche Leben von den Krankenversicherungen so geringe Gebühren erhalten, dass sie davon nicht existenzsichernd leben können, ist ein Skandal!“ Die LINKE fordert deshalb schon seit längerem ein Spitzen-Gespräch mit den Hebammenverbänden, Bundesgesundheits- und Bundesfamilienministerium und den Krankenversicherungen zur Vereinbarung einer angemessenen Vergütung.“