PRESSEMITTEILUNG
Waffenbesitzer sollen ihre Waffen freiwillig abgeben. Aus Anlass des Antikriegstages am 1. September stellt DIE LINKE im Rat für die nächste Ratssitzung einen Antrag. Demnach soll die Verwaltungbeauftragen werden, eine Kampagne zu initiieren, wonach Waffenbesitzer, die ihre Waffe nicht mehr regelmäßig nutzen, diese freiwillig abgeben.
„Jede abgegebene Waffe verringert die Gefahr der missbräuchlichen Nutzung“, begründet Ralf Feldmann, Mitglied des Rates den Antrag. „Nach den Amokläufen der vergangenen Jahre ist eine breite gesellschaftliche Debatte über eine Verschärfung des Waffenrechts und bessere Schutzmaßnahmen entbrannt. Bis eine solche Verschärfung eingetreten ist, sollte auf den freiwilligen Verzicht der Waffenbesitzerappelliert werden. Denn oftmals befinden sich Waffen im Privatbesitz, weil ihr Eigner Sportschütze ist, aber dieses Hobby nicht mehr oder nur noch sporadisch ausübt.“
Bereits der ehemalige Innenminister Wolfgang Schäuble hat dafür plädiert möglichst wenige Waffen zu Hause zu lagern, solange das Waffengesetz nicht geändert ist. Auch wenn absolute Sicherheit nicht garantiert werden kann, sollte zumindest die Gefahr des unberechtigten Zugangs möglichst klein gehalten werden.
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