Die Krise bei Opel spitzt sich zu. Immer deutlich wird, dass die deutschen und europäischen Werke aus dem Mutterkonzern General Motors herausgelöst werden müssen, wenn sie überhaupt eine Zukunft haben sollen. Heftig umstritten hingegen ist, wie und zu welchen Bedingungen der Staat eingreifen kann, um Opel zu helfen. Unklar ist zudem, in welche Richtung sich das Unternehmen dann entwickeln wird. Auch ein umfangreicher Arbeitsplatzabbau ist nicht ausgeschlossen.
Um sich von der Situation bei Opel vor Ort ein Bild zu machen, wird der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Oskar Lafontaine, gemeinsam mit der Bochumer Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und dem nordrhein-westfälischen Landessprecher der LINKEN, Wolfgang Zimmermann, am morgigen Dienstag das Opel-Werk in Bochum besuchen. Geplant ist ab 9.00 Uhr ein Gespräch mit dem Betriebsrat. Ab 10.00 Uhr besteht vor dem Werkstor die Möglichkeit zu Interviews und Gesprächen.
Dienstag, dem 3. März 2009,
um 10.00 Uhr
am Opel-Werk Bochum, Werk 1, Tor 1,
Opelring 1, 44803 Bochum