Bochumer Linke besorgt über Festsetzung des Bochumer Aktivisten und ehemaligen Linke Mitglied Johannes Happel („Hannes“) durch israelische Streitkräfte
Der Bochumer Aktivist Johannes („Hannes“) hat sich der Global Sumud Flotilla angeschlossen. Ziel der Flottille ist es, die israelische Blockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen und mit der Lieferung von Hilfsgütern auf die katastrophale humanitäre Lage in Gaza aufmerksam zu machen.
Nach aktuellen Berichten wurden Teile der Flottilla in internationalen Gewässern im Mittelmeer von israelischen Streitkräften gestoppt. Aktivist:innen wurden gegen ihren Willen nach Israel gebracht. Der genaue Aufenthaltsort sowie die Sicherheit und Unversehrtheit von Hannes und den weiteren Aktivist:innen sind derzeit unklar.
Dazu erklärt Lara Lösch, Kreissprecherin der Bochumer Linken: „Die Videoaufnahmen der Entführung der Flottilla-Besatzungen zeigen verstörende Bilder darüber, wie die IDF mit friedlichen Aktivist:innen umgeht. Wir sind zutiefst besorgt um Hannes und fordern die sofortige Freilassung aller entführten Besatzungsmitglieder.“
Lorenz Roseneck, Beisitzer im Kreisverband Bochum, ergänzt: „Als Sozialarbeiter hat sich Hannes nicht nur beruflich für ein Leben aller in Würde eingesetzt, sondern sich auch ehrenamtlich für Demokratie und ein solidarisches Zusammenleben hier in Bochum engagiert. Hannes’ illegale Festsetzung während einer humanitären Mission ist ein Skandal. Wir appellieren an die Bundesregierung und das Auswärtige Amt, alle diplomatischen Mittel einzusetzen, um Hannes und die weiteren festgesetzten Aktivist*innen zu schützen und sich für deren Freilassung einzusetzen.”
