Die Linke Bochum unterstützt die abschließenden Forderungen des Ostermarschaufrufs Rhein/Ruhr 2026, fordert aber eine differenzierte Begründung
Die Linke Kreisverband Bochum unterstützt die abschließenden Forderungen des Ostermarschaufrufs Rhein/Ruhr 2026, allerdings nicht ohne Kritik: „Bei den Begründungen wäre eine differenziertere Herangehensweise wünschenswert gewesen“, so Bernhard Koolen, Kreissprecher der Bochumer Linken.
Vor allem zwei Kritikpunkte benennt der Kreisverband:
- Ukraine-Krieg: „Die sogenannte ,Koalition der Willigen‘ unterstützt zweifellos einen fragwürdigen Krieg mit immer unrealistischeren Zielen, dessen tiefere Ursachen sicherlich weit zurückreichen. Fakt ist aber auch, dass das grausame Putin Regime diesen Krieg mit seinem Überfall überhaupt erst vom Zaun gebrochen hat. Das darf nicht verschwiegen werden“, so Bernhard Koolen, Kreissprecher der Bochumer Linken.
- Außerdem ergänzt Koolen: „Es wird zu wenig deutlich, dass die offen imperialistische Politik einiger Großmächte, allen voran die USA und Russland, die internationale Ordnung massiv beschädigt und das Völkerrecht durch nackte Gewaltpolitik zu ersetzen sucht. Verteidigen wir Völkerrecht, Menschenrechte und Grundgesetz gegen den rechtlosen und menschenvernichtenden Imperialismus dieser Großmächte“.
