Schmiererei von rechts am Parteibüro: Die Linke Bochum lässt sich nicht einschüchtern
In der Nacht zum 29. Juli wurde das Parteibüro der Bochumer Linken Ziel einer rechten Schmierattacke. Plakate, auf denen sich Die Linke gegen rechts positioniert, sowie die Fensterscheiben wurden mit schwarzer Farbe übermalt. Auf einem der Plakate war zu lesen: „Was tun gegen Nazis?".
Am vergangenen Wochenende musste bereits der Aufkleber einer rechtsradikalen Jugendorganisation vom Briefkasten des Büros entfernt werden.
Dazu erklärt der Vorstand der Bochumer Linken: „Solche Angriffe zeigen, dass unser antifaschistisches Engagement wirkt und notwendig ist. Wer versucht, unsere Botschaften gegen Rechts zum Schweigen zu bringen, bestätigt nur, wie richtig und wichtig sie sind. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern und stehen weiterhin klar und entschlossen für ein solidarisches, antifaschistisches Bochum ein.“
Wiebke Köllner, Oberbürgermeisterkandidatin der Linken Bochum, ergänzt: „Diese Tat zeigt, wie sehr rechte Kreise versuchen, Angst zu säen und demokratisches Engagement zu bekämpfen. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Ich trete für eine Stadt ein, in der alle Menschen ohne Angst leben können, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Für ein Bochum, das zusammenhält, statt ausgrenzt.“
Die Schmiererei wurde dokumentiert und zur Anzeige gebracht. Die Linke ruft dazu auf, rechte Angriffe sichtbar zu machen und gemeinsam aktiv zu werden – ob im Alltag, bei Wahlen oder auf der Straße.
