Gemeinsam an die Haustüren für soziale Gerechtigkeit: Die Linke Bochum hört zu und lädt zum Mitmachen ein
Die Linke Bochum ist wieder an den Haustüren unterwegs. Am vergangenen Samstag waren über 20 Menschen im Einsatz, viele davon zum ersten Mal. Eine intensive Schulung und ein ausgearbeiteter Gesprächsleitfaden gaben ihnen die nötige Sicherheit. Auch unter der Woche finden inzwischen dezentrale Aktionen statt, um flexibel auf Wetter und Alltagssituationen reagieren zu können.
„Die gestiegenen Mieten, die hohen Preise, die Unsicherheit: das sind die Themen, die den Menschen gerade unter den Nägeln brennen. Unsere Haustürgespräche zeigen, wie wichtig direkte Ansprache ist“, sagt Mattea Mentges, Teil des Vorstandes der Bochumer Linken. „Wir wollen wissen, was die Leute bewegt und gemeinsam mit ihnen etwas verändern.“
Der neue Gesprächsleitfaden legt den Schwerpunkt auf konkrete Alltagsprobleme: steigende Mieten, Angst vor Verdrängung, explodierende Heizkosten. Neben dem Gespräch bietet Die Linke konkrete Hilfe an, zum Beispiel mit dem Heizkosten-Check oder der neuen Mietwucher-App. „Wir sagen: Bochum bleibt unser Zuhause – die Mieten müssen runter! Aber das schaffen wir nur gemeinsam mit den Menschen. Deshalb fragen wir: Was müsste sich in deiner Straße verändern? Und was brauchst du, um selbst aktiv zu werden?“, erklärt Mentges. „Wir reden nicht über die Menschen – wir reden mit ihnen. Und das nicht nur im Wahlkampf“, so Mentges weiter.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht: „Wer Lust hat, bei den nächsten Haustürgesprächen dabei zu sein, ist herzlich eingeladen: ganz egal, ob mit oder ohne Parteimitgliedschaft. Alle, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollen, sind bei uns willkommen“ sagt Mentges.
