Mattea Mentges
Kandidatin für die Landtagswahl 2027 in NRW - Direktkandidatin Bochum II (Süd-West)
Deshalb kandidiere ich:
Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter bin ich in Hamm aufgewachsen. Auch wenn wir es finanziell oft nicht leicht hatten, habe ich Wärme in Gemeinschaft gefunden. Hamm ist eine Stadt, die für junge Menschen nicht viel zu bieten hat. Die Armut wächst stetig und der Unmut über die Entwicklung ebenso. Seit über 6 Jahren wohne ich nun in Bochum. Ich bin für das Studium der Sozialwissenschaft hierhergezogen. Mitten in der Pandemie einen Neustart zu wagen war herausfordernd. Das Studium hat nur online stattgefunden und es war schwer neue Leute kennenzulernen. Doch auch hier habe ich Gemeinschaft und soziale Wärme gefunden. Bochum hat eine unglaublich lebendige Zivilgesellschaft, in die ich mich seit Tag eins einbringe. Ich fühle mich sehr verbunden mit dieser Stadt und der alltägliche Kontakt und Zusammenhalt mit den Menschen hier treibt mit an für Veränderung zu sorgen, die dringend notwendig ist.
Vor drei Jahren habe ich mich dazu entschieden den Linken beizutreten und Die Linke in Bochum mit aufzubauen. Und das haben wir unfassbar gut gemeistert. In der Zeit hat sich unsere Mitgliederzahl vervierfacht, unsere Treffen wurden überrannt und gemeinsam haben wir an mehr als 11.000 Haustüren geklingelt, um mit den Bochumer:innen ins Gespräch zu kommen. Vor drei Jahren hätte niemand geglaubt, dass Die Linke wieder so stark werden kann, wie sie heute ist. Wir haben gemeinsam das unmögliche möglich gemacht und das macht Mut. Denn es ist kein Naturgesetz, dass die Reichen immer reicher werden, während wir jeden Tag schuften, putzen, pflegen und am Rande unserer Kräfte sind. Das zu verändern geht nur gemeinsam.
Dafür stehe ich:
Politik muss wieder für die Menschen da sein, statt für die Profite einiger weniger.
Unser profitgetriebenes System hinkt an so vielen Ecken – sei es im Krankenhaus, auf dem Wohnungsmarkt oder bei der Klimakatastrophe. Wir sehen eindeutig, wer davon profitiert und wer darunter leidet.
Das Leben wird immer härter. Die Kosten in allen Bereichen steigen. Spritpreise, Lebensmittelpreise, Wohnkosten. Doch der Lohn steigt nicht an, im Gegenteil, auch auf dem Arbeitsmarkt wird es immer schwieriger. Doch wie kann es sein, dass gleichzeitig Konzerne wie Lidl, BMW und Rheinmetall Milliardengewinne machen? Und sich Politiker:innen im Bundestag die Diäten erhöhen, während sie von Sparzwängen sprechen?
Wir sagen – der Fehler liegt im System. Und fordern eine Politik, die wieder für die Menschen da ist. Die Konzerne in die Pflicht nimmt. Die Politik könnte diese Maßnahmen sofort umsetzen, um Menschen den Alltag zu erleichtern.
Zentrale Forderungen der Linken:
- Wiedereinführung der Vermögenssteuer auf Bundesebene (für NRW währen das jährliche Mehreinnahmen in Höhe von 21 Milliarden Euro)
- Superreiche fair besteuern, niedrige und mittlere Einkommen entlasten
- Mehrwertsteuer auf 0 senken, um im Alltag direkt zu entlasten (z.B. bei Lebensmitteln, für Bus und Bahn)
Das macht Die Linke:
- Mit unserer Sozialberatung helfen wir ganz konkret im Alltag. Hier entlang für mehr Infos: https://www.dielinke-bochum.de/service/sprechstunden/
- Wir haben einen Gehaltsdeckel für unsere Bundestagsabgeordneten beschlossen. Ich verspreche mein Gehalt als Landtagsabgeordnete ebenfalls zu deckeln und in einen Sozialfond zu spenden, der Bürger:innen in Notlagen direkt helfen kann.
Der Mietennotstand betrifft uns ebenso im Ruhrpott. Die Politik schaut zu und rollt Konzernen wie Vonovia den roten Teppich aus. Wir sagen – es reicht!
Wir rufen in Bochum den Mietennotstand aus. Innerhalb der letzten zehn Jahre sind die Mieten hier um mehr als 50 Prozent gestiegen (Wohnungsbarometer 2025). Damit gehört Bochum zu den Städten in Deutschland, bei denen die Mieten besonders stark erhöht wurden. Über die Hälfte der Bochumer Miethaushalte gelten dabei als durch zu hohe Wohnkosten überlastet, denn sie müssen mehr als 30 Prozent ihres Einkommens dafür ausgeben.
Gleichzeitig verdienen sich dreiste Vermieter:innen eine goldene Nase an den Mietzahlungen. Beispielhaft steht dafür der größte Wohnkonzern Europas Vonovia, mit Sitz in Bochum. Kern des Geschäftsmodells ist die Steigerung der Mieten. Im Jahr 2025 erhöhte der Konzern die Mieten im Schnitt um 4,1 Prozent. Vonovia-Mieter:innen zahlten dabei durchschnittlich jeden Monat 166 Euro ihrer Miete an die Aktionär:innen von Vonovia. Hier zeigt sich deutlich: Profit von wenigen gegen das Gemeinwohl.
Wir sagen Schluss damit! Und fordern:
- Wohnungen sollten nicht an die Börse, sondern sie gehören vergesellschaftet und damit gemeinwohlorientiert bewirtschaftet.
- Sofortiger Mietenstopp mit einem Mietendeckel.
- Rechte von Mieter:innen stärken! Wir fordern eine kostenfreie Mietberatung für Bochum - bei Bedarf mit Sprachmittlung.
Das macht Die Linke:
Gemeinsam mit Nachbar:innen haben wir in Bochum eine Petition gegen den Mietennotstand gestartet. Die Politik hat Maßnahmen, wie sie es Mieter:innen in Bochum leichter machen kann – jedoch weigert sie sich dagegen, diese umzusetzen. Wenn wir viele sind, die sich hinter diese Maßnahmen stellen, dann kann der Stadtrat von Bochum uns nicht mehr ignorieren. Deshalb schließ dich dem an und unterschreibe jetzt die Petition:
https://mietennotstand-bochum.de/petition/#solidarische-orte
Das ist kein Wahlkampf – das ist eine Bewegung. – Gemeinsam mit Dir werden wir Bochum verändern!
Hier im Telegram-Kanal bleibst du auf dem Laufenden über anstehende Aktionen:

